Donnerstag, 8. September 2016

Blogpause

Hier dümpelt es ja schon seit längerem vor sich hin. Nicht, dass ich nicht nähen würde. Nur das Bloggen macht mir gerade keinen Spaß. Für einen Post ist gleich mal eine Stunde weg, wenn Fotos mit dabei sind. Zeit, in der vieles andere gerade spannender ist...

Ich habe mir die letzten Wochen mehrfach vorgenommen, zu diesem oder jenem Thema einen Post zu schreiben. Nuja, hat nicht geklappt. Dann machen wir mal Nägel mit Köpfen, auch gegen das schlechte Gewissen, welches mich inzwischen begleitet.

Bis auf weiteres: Hier ist Schicht im Schacht.

Wer trotzdem schauen möchte, was ich gerade so werkel, kann dies auf Instagram tun. Dort bin ich isalabella01 und zeige ab und zu etwas direkt aus dem Nähzimmer.

Freitag, 5. August 2016

Probe Anna

Jetzt auch hier: Das vielgenähte Anna Dress von By Hand London. Ziel ist es natürlich, eines dieser wundervollen Maxikleider zu haben. Aus Vernunftgründen wurde aber erst einmal eine Probeversion in kurz und nicht aus einem gehüteten Schatz genäht.


Nach der Maßtabelle des Schnittes liege ich zwischen den Größen UK/US 12/16 und 14/18. Als Ausgangsgröße habe ich dann die 14/18 genommen. Diese auf Folie abgepaust, zusammengesteckt und der Puppe angezogen. Daraus die erforderliche Mehrweite für die FBA abgeleitet und wieviel dem Oberteil in der Länge fehlt.

Im Sew Along zum Anna Dress wird eine einfache FBA gezeigt, die allerdings in einem zusätzlichen Brustabnäher von der Seite kommend resultiert. Was ich ziemlich doof finde in Kombination mit den Oberteilfalten des Schnitts. Die FBA habe ich trotzdem wie gezeigt gemacht, den dadurch entstandenen Abnäher aber in die beiden Falten rotiert. Das Oberteil ist im unteren Bereich um zwei Zentimeter verlängert, die Höhe der Falten dann aber um zwei Zentimeter reduziert.


Für die Probeversion habe ich in den unendlichen Weiten des Stofflagers ein Reststück gefunden, aus dem sich mit einer guten Portion Zuschneideritis noch die kurze Version rausquetschen lies. Mit diesem Stoff hatte ich bereits den Nähkatzenmantel gefüttert. Ein Baumwollsatin von KBC.

Das Kleid sitzt eher locker, was mir aber deutlich lieber ist als zu körpernah. Kommt ja immer auch auf den verwendeten Stoff an. Gesäumt ist das Kleid übrigens noch nicht, das möchte ich mit Handstichen machen und hebe mir das für die Terrasse auf.


Im Rücken sieht es hier nach etwas Stoffüberschuss aus. Kann aber auch einfach an der Bewegung liegen. Stört mich auf jeden Fall nicht.

Das erste lange Anna Dress möchte ich nächstes Wochenende beim Nähkränzchen nähen. Und zwar aus diesem Stoff:


Ein Viskosekrepp. Glaube ich zumindest... Aus dem Bestand halt :) Passend dazu gibt es auch noch einen Strickstoff, ein Jäckchen dazu hört sich doch auch ganz nett an.


Ich wäre nicht unbedingt auf die Idee gekommen, das Anna Dress aus Jersey zu nähen. Monika hat es aber vorgemacht und das sehr überzeugend. Folgenden Jersey könnte ich mir sehr gut für eine Maxi-Anna vorstellen:


Bei Jersey sollte ich dann aber von der kleineren Größe ausgehen. Es wird nicht langweilig werden...

Mittwoch, 27. Juli 2016

Schnipsel

ruhig hier ... akute Schreibfaulheit kombiniert mit Instagram

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Was gab es so die letzte Zeit?

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Ein drittes Davie Dress.

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Zwei Tiramisu-Kleider, eines in Originallänge und eines als Maxikleid.

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Mc Call´s 7092 - ein Jerseykleid /-shirt mit Falten im Oberteil ausprobiert und jetzt ein neues Nachthemd im Schrank. Nuja.

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Mc Call´s 7081 - ein Webkleid mit Falten im Oberteil vorsichtig angetestet. Schnittteile auf Folie abgepaust und damit erste Anprobe und Korrekturen. Dann das Oberteil aus Bomull probegenäht. Es gäbe noch viel zu tun... Das Kleid möchte ich, werde hier aber aus meinem Grundschnitt selbst konstruieren.

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reichlich Craftsykurse geguckt

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Aha-Effekt beim BH-nähen. Ich habe schon mehrfach BHs aus nicht elastischer Spitze genäht. Manchmal passen sie und manchmal sind sie deutlich zu eng. Mir war bisher aber nicht klar, woran das liegt. Jetzt die Erleuchtung: Verschiedene Schnitte. Die, die passen, sind in der wirklich richtigen Größe genäht. Bei den zu engen nähe ich die falsche Größe. Bei elastischen Stoffen gleicht das Material das aus. Bei unelastischen Stoffen schlägt die Stunde der Wahrheit. Deshalb war auch mein Balconette-BH zu spack. Nicht elastisch...

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Also in den sauren Apfel beißen und den Classic Bra Schnitt noch einmal kaufen. Das ist Mistkram, wenn man bei verschiedenen Größengruppen im Randbereich liegt. Den Classic Bra mit gleicher Bandgröße aber zwei Cup-Größen größer und aus einem schön festen Material genäht. Und das sitzt wunderbar. Bei Gelegenheit die ganzen Variationen aus dem Classic Bra neu konstruieren, aber das macht mir zum Glück ja Spaß.

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Einen Tankini angefangen.

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Anna Dress gekauft und plotten lassen. Das soll mein Projekt für das nächste Nähkränzchen werden. Zur richtigen Größe und den Anpassungen muss ich mir noch Gedanken machen.

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Fotos werden nachgereicht

Mittwoch, 20. Juli 2016

MMM im Frau Lizzy Maxikleid

Alle haben ein Maxikleid. Alle, nur ich nicht. Geht natürlich gar nicht für einen Näh-Lemming wie mich. Schnitte gucken. Schlucken bei den benötigten Stoffmengen, so große Stücke gibt es dann eher nicht im Bestand.

An Frau Lizzy erinnern, ein einfach-raffiniertes Shirt von Schnittreif.


Ein Schnittteil, die Naht läuft entweder in der vorderen oder hinteren Mitte. Weit ausgestellt, hoher Halsausschnitt, keine großen Armlöcher (gut wegen nicht durchgucken und so). Kann man doch sicher verlängern, oder?


Klar, soweit der Jersey-Coupon das hergibt. Das Schnittteil habe ich an der Seiten(naht)linie soweit zusammengefaltet, dass die Verlängerung der hinteren Mitte unten die volle Weite des Coupons nutzt.


Das ergibt dann ein riesiges Schnittteil für ein Maxikleid. Und, funktioniert es?


Jawohl!


Von der Seite eher Säulenoptik. Macht aber nichts, ist luftig und bequem. Mag ich. Und weil es so schön war, gleich noch eines hinterher. Aus einen gehüteten Schatz, für den ich einen Schnitt mit möglichst wenig Nähten wollte.


Den Jersey hatte ich bei einem Berlinurlaub in der Traumbeere gekauft. Streichelzart und so schöner Musterverlauf.




Die Länge des Kleides hat sich aus der Länge des vorhandenen Jerseys ergeben (1 Musterrapport). Es hätte mir noch besser gefallen, wenn der helle Streifen weiter oben auf Hüfthöhe sitzen würde. Dann wäre mir das Rockteil aber zu kurz geworden und stückeln wollte ich nicht.

Auf jeden Fall zwei luftige Sommerkleider für Terrasse, Schwimmbad, Flohmarkt und was sonst so im Sommer ansteht.

Und hier geht es zum MeMadeMittwoch: KLICK

Mittwoch, 13. Juli 2016

Me Made Mittwoch im Davie Dress


Schnitt: Davie Dress von Sewaholic
Jersey: vom Stoffmarkt

Ein weiteres Schnittmuster aus dem Hause Sewaholic. Ich war sehr versucht, gleich ein schönes Stöffchen anzuschneiden, da mir die Sewaholic Schnitte ziemlich gut passen. Habe ich hier dann aber zum Glück doch nicht getan... Zuerst musste ein (inzwischen) weniger geliebter Stoff herhalten.


In rot-weiß-gepunktet das Probemodell. Mit riesigem Armausschnitt, da guckte der BH und was weiß ich sonst noch raus. Und viel zu viel Stoff ist da auch. Als Nachthemd ok, vor die Türe gehe ich so aber nicht. Änderung Nummer 1: Auf die überschnittenen Ärmel verzichten. Änderung Nummer 2: Armloch verkleinern.

Auf dem Vergleichsfoto sind Arm- und Halsausschnitt des zweiten Kleides noch nicht versäubert, das war eine Zwischen-Anprobe. Ganz ohne Ärmel wollte ich das Kleid dann doch nicht, deshalb hat es kleine Flügelärmel spendiert bekommen.


Weitere Änderung am Schnitt: Das Kleid hat eigentlich in der vorderen und der hinteren Mitte eine Teilungsnaht, vorne wird am Ausschnitt ein kleines "Guckloch" offen gelassen. Nicht bei mir. Ich finde Nähte in der vorderen Mitte bei Jerseykleidern nicht so toll, da ich diese mit der Overlock nähe und die Nahtzugabe sich dann nicht auseinanderbügeln lässt. Vorne soll es bitte symmetrisch sein. Außerdem kitzelt die Nahtzugabe am Bauch. Hinten würde mich eine Naht zwar nicht stören, ich habe aber trotzdem das vordere und hintere Mittelstück im Bruch zugeschnitten.


Ein Jersey für ein weiteres Davie Dress liegt schon bereit. Allerdings werde ich noch einmal am Schnitt basteln: Das Armloch darf wieder einen Ticken größer, mit Einfassband versäubert sitzt es dann doch etwas eng. Die Flügelärmel bekommen ein klein wenig mehr Weite. Der Halsausschnitt darf etwas größer sein.

Insgesamt finde ich den Schnitt super. Das Kleid sitzt figurnah ohne aufzutragen, ich mag auch die Seitenansicht gut leiden. Weder Sack noch Wurstpelle.


Neue Sandalen mit blingbling habe ich auch noch :)

Und jetzt zeige ich noch, wie ich momentan am liebsten die Ausschnitte bei Jerseysachen versäubere:


Einen vier Zentimeter breiten Jerseystreifen rechts auf rechts mit der Overlock annähen. Der Streifen hat die Länge "Umfang des Ausschnitts - 10% + 2 cm Nahtzugabe".


Den Streifen um die Overlocknaht herum nach innen umschlagen. Das gibt dem Saum ein kleines bisschen Volumen, was mir gut gefällt.


Feststecken.


Mit der Coverstitch und einem Nadelfaden (Kettnaht) im Nahtschatten festnähen.



Den überstehenden Rest des Jerseystreifens abschneiden. Fertig!

Was sonst so selbst gefertigtes getragen wird, könnt ihr hier gucken: MeMadeMittwoch